Von Johann Wolfgang
von Goethe.
Am Schauspielhaus Bochum.
Wieviel braucht es, dass ein Mensch sein Herz verrät?
Wieviel, dass er einen Mord begeht? Dass ein jugendlicher
Schwärmer sich in einen abgebrühten Zyniker
verwandelt? Hat Clavigo nicht in Wahrheit nur die Welt
verbessern wollen? Dazu braucht er Macht. Und dabei ist
Marie, die ihm bis hier empor geholfen, weil er sich mit
ihr verlobt hat, eine Last geworden. Doch Marie hat auch
noch einen Bruder, der, kaum dass Clavigo sich von ihr
getrennt, ebenfalls zu einem Problem wird. Nur Clavigos
treuer Freund und Helfer Carlos scheint für alles
eine Lösung zu besitzen, oder ist Clavigo selbst
am Ende das Problem?
Erst 24 Jahre alt, kennt Goethe schon den Preis der Macht. Und
er kennt den Grund, warum er selbst ihn schließlich zahlen würde.
"Wie ich zu den 10 Punkten kam."
Grundlagenartikel von Samuel Schwarz
"Unsere Aufgabe ist es, den Rhythmus der Wahrnehmungswechsel
zu steuern, dem Zuschauer immer wieder den Boden unter den Füssen
wegzuziehen, so dass sein armes Hirn kollabiert.
Das Hirn des Zuschauers ist der neue Held."
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Vgl. SODA (7–8) 2003.
Beteiligte:
Jele Brückner (Sophie Guilbert)
Lena Schwarz (Marie)
Thomas Büchel (Beaumarchais)
Johann von Bülow (Buenco)
Fabian Krüger (Carlos)
Bernd Rademacher (Guilbert)
Maik Solbach (Clavigo)
Regie: Samuel Schwarz
Bühne: Chantal Wuhrmann
Bühne: Andy Hohl
Kostüme: Rudolf Jost
Musik: Frank Heierli
Musik: Michael Sauter
Choreographie: Anna Pocher
Dramaturgie: Andreas Erdmann
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